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Vor dem Hintergrund der steigenden Anzahl übergewichtiger Personen ist neben der Fettmodifikation auch die Einschränkung der aufgenommenen Fettmenge von Relevanz.

Die „Fettleitlinie“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung hat untersucht, welche Bedeutung der Fettkonsum für die Entstehung ernährungsmitbedingter Erkrankungen hat (1). Laut Leitlinie spielt die Fettmenge eine Rolle bei der Entstehung von Übergewicht. Übergewicht wiederum ist ein Risikofaktor für Hypertonie, Dyslipoproteinämie, koronare Herzkrankheit, Diabetes mellitus Typ 2, Schlaganfall und einige Krebsarten. Eine Ursache für Übergewicht ist eine positive Energiebilanz. Der Verzehr von fettreichen und damit energiedichten Lebensmitteln trägt zum Anstieg des Körpergewichts bei. Eine Ernährung mit moderatem Fettanteil trägt zur Primärprävention von Übergewicht bei.

In Österreich sind 40 % der erwachsenen Bevölkerung übergewichtig (BMI > 25), davon ca. ein Drittel adipös (BMI > 30) (2). Laut einem aktuellen Bericht des European Heart Networks (EHN) ist infolge der gegenwärtigen Zunahme von Übergewicht und Adipositas in der Bevölkerung ein Anstieg von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erwarten (3). Im EHN-Bericht wird die Reduktion der Gesamtfettzufuhr zulasten der Aufnahme gesättigter Fettsäuren zur Übergewichtsprävention empfohlen – insbesondere für Personen, die einen vorrangig inaktiven Lebensstil führen. 


(1) Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (Hrsg.): Evidenzbasierte Leitlinie: Fettkonsum und Prävention ausgewählter ernährungsmitbedingter Krankheiten. Bonn. 2. Version 2015. https://www.dge.de/wissenschaft/leitlinien/

(2) Elmadfa I et al. Österreichischer Ernährungsbericht 2012. 1. Auflage, Wien, 2012.

(3) European Heart Network (Hrsg.): Diet, physical activity and cardiovascular disease prevention in europe, 2011.

 

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