Wenn wie jetzt das Angebot an knackfrischem Gemüse und Salat aus heimischen Landen wieder groß ist, macht es richtig Spaß, sich gesund zu ernähren. Lassen Sie sich bei Ihrem nächsten Bummel über den Wochenmarkt von der üppigen Vielfalt Appetit machen und greifen Sie zu! Ob roh oder schonend gegart – von leckerem Gemüse können sich auch ernährungsbewusste Feinschmecker eine große Portion leisten.

Dass Gemüse, Kartoffeln und Blattsalate einen wichtigen Beitrag zu einer gesunden, cholesterinbewussten Ernährung leisten, ist ja bekannt. Das liegt an den enthaltenen Vitaminen, den Mineral- und Ballaststoffen und den sekundären Pflanzenstoffen. Dazu gehören auch die Pflanzensterine, die, angereichert auch in Ihren Becel ProActiv Produkten, so positiv auf die Cholesterinbilanz einwirken. Daneben ist aber auch die Zubereitung der leckeren Sachen ganz entscheidend. Bei einer Tendenz zu einem erhöhten Cholesterinspiegel sollten Sie besonders auch auf die Fette achten, die Sie zu sich nehmen.

Ernährungsexperten empfehlen eine so genannte „fettmodifizierte Ernährung“ als Grundlage zur Normalisierung des Cholesterinspiegels im Blut. Das klingt viel komplizierter, als es ist. Grundsätzlich gilt, dass in den meisten Fällen pflanzliche Produkte gegenüber tierischen zu bevorzugen sind. Denn die meisten pflanzlichen Lebensmittel enthalten von Natur aus weniger gesättigte Fettsäuren, aber jede Menge Ballaststoffe.

Aber warum ist das nun eigentlich so gesund?

Ballaststoffe – ganz und gar nicht überflüssig

Ballaststoffe sind natürliche Bestandteile in Getreide, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse. Früher hielt man Ballaststoffe für wertlos, eben für „Ballast“. Heute zählen sie ganz selbstverständlich zur gesunden Ernährung. Denn die Ballaststoffe in unserer pflanzlichen Kost machen satt, ohne viele Kalorien zu liefern, unterstützen den Darm bei seiner Tätigkeit und wirken positiv auf den Stoffwechsel.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, täglich mindestens 30 g Ballaststoffe aufzunehmen. Die meisten von uns kommen durchschnittlich nicht mal auf 20 g am Tag. Die Ballaststoffzufuhr kann erhöht werden, indem der Anteil an Gemüse, Obst und Vollkorngetreiden oder -produkten an der Energiezufuhr erhöht und der Anteil an Fett und tierischen Lebensmitteln, vor allem Fleisch und Wurst, reduziert wird. Dabei sollten Sie unbedingt auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten! Trinken Sie bei ballaststoffreicher Ernährung unbedingt 2 - 2,5 Liter Flüssigkeit wie z.B. Mineralwasser pro Tag.

Vor einer übermäßigen Zufuhr isolierter Ballaststoffe (z.B. Weizenkleie) ist jedoch abzuraten, da diese – vor allem bei einer zu niedrigen Flüssigkeitszufuhr – auch zu Verstopfung führen können. Bleiben Sie also zunächst lieber bei Gemüse, Obst und Vollkorngetreideprodukten – die Auswahl ist groß genug für jeden Geschmack.

Ballaststoffe in Gemüse und Obst

Ballaststoffe in Gemuese und Obs

Fette und Öle – auf die Sorte kommt es an

Sie haben sicher schon davon gehört – pflanzliche Öle und Fette  sind im Allgemeinen den tierischen Fetten vorzuziehen, vor allem wenn es um eine gesunde, cholesterinbewusste Ernährung geht. Entscheidend ist dabei auch der Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren in den pflanzlichen Produkten. Tierische Fette wie z.B. Milchfett (Butter) oder Schmalz hingegen enthalten reichlich gesättigte Fettsäuren und Cholesterin. Wählen Sie also z.B. Rapsöl zum Braten und Kochen, weil es viele gesunde Omega-3-Fettsäuren enthält. Und für die kalte Küche können Sie zu – möglichst kalt gepresstem – Olivenöl oder Walnussöl greifen.

Fett ist aber auch häufig in Lebensmitteln unsichtbar „versteckt“, zum Beispiel in fettreichen Milchprodukten oder Wurst. Darum empfiehlt es sich, zumindest das sichtbare Fett zu reduzieren. Und beim Brotaufstrich sollten Sie regelmäßig Ihre Becel ProActiv Diät-Halbfett-Margarine verwenden – damit tun Sie sich gleich doppelt etwas Gutes.

Aber auch durch bewusstes Zubereiten oder Garen kann Fett eingespart werden. Dünsten, Kochen, Grillen und Dampfgaren sind ideale Zubereitungsarten für eine herzgesunde Ernährung. Verzichten sollten Sie auf Paniertes, da bei panierten Speisen der Fettgehalt beträchtlich erhöht ist.

Durch den Verzehr von mehr pflanzlichen Lebensmitteln lässt sich also eine verbesserte Fett- und Kohlenhydrat-Bilanz erreichen. Wobei natürlich nicht nur die absolute Menge, sondern auch die Qualität entscheidend ist.

Nach Möglichkeit ganz meiden sollten Sie so genannte Transfettsäuren. Diese entstehen bei der industriellen Härtung von flüssigen pflanzlichen Ölen, um diese in einen festen Zustand zu bringen. Werden die Fette nicht vollständig gehärtet (so genannte Teilhärtung) können Transfettsäuren entstehen. Man findet sie häufig in Blätterteig, Pommes frites, Knabberartikeln, vorproduzierten Kuchen und Keksen. Markenmargarinen hingegen sind praktisch frei von Transfettsäuren. Transfettsäuren haben gesundheitlich nachteilige Auswirkungen, weil sie die Menge des schädlichen LDL-Cholesterins erhöhen und zugleich das gute HDL-Cholesterin senken.

Unser Tipp:

Tausch im Speiseplan!

In kleinen Schritten kann man viel erreichen. Tauschen Sie einfach ab und zu bestimmte Essgewohnheiten gegen gesündere aus!

  • Ziehen Sie Vollkorn- allen Weißmehlprodukten vor – ganz gleich, ob Brot, Brötchen, Reis oder Teigwaren.
  • Verzichten Sie einmal auf Süßes (wie z.B. Schokolade) und genießen Sie stattdessen frisches Obst oder Trockenobst.
  • Essen Sie statt Butter Becel ProActiv Margarine und verwenden Sie zum Kochen und Braten Öl.
  • Essen Sie mageres Fleisch oder Seefisch, statt des panierten Schnitzels.

Mit schon einem Tausch am Tag erreichen Sie mehr, als wenn Sie gar nichts machen. Dann stimmt auch Ihre Ernährungsbilanz – und zwar nicht bloß heute und morgen.